Ich denke das kommt von selbst. Hab zwar zig Jahre ab und zu Strings getragen,
aber wäre mir absolut peinlich gewesen, hätte es jemand gesehen.
Erst als ich vor 1,5 Jahren täglich Strings trug, änderte sich das, nach einem weiteren Jahr.
Vielleicht muss man wirklich länger täglich Strings tragen, damit sich auch die eigene Scham dazu ändert.
Ab dann, also vor nem halben Jahr erst, bin ich das erste Mal damit zum Arzt.
Ich dachte mir zwar Scheiß drauf, aber das peinliche Gefühl war natürlich noch da.
Hab eine CT machen müssen. Durfte mich unbeobachtet ausziehen im Raum mit der Röhre, bzw. Vorraum.
Hab mich nur mit String in die Röhre gelegt. Danach wieder angezogen und dachte gut, geschafft.
Klar, ham die mich beobachtet und der Arzt der kam war etwa 30 sportlich und fragte mich sofort,
wie ich auf die Idee gekommen bin heute sowas zu tragen und obs nen besonderen Anlass gibt.
Er fragte aber neugierig interessiert, mit nem lächeln.
Hab gesagt, eine Freundin hätte mich gedrängt es auszuprobieren und ich fand die voll bequem. Seitdem trag ich sie täglich.
Er daraufhin: "
Interessant. Ja wenn's bequem ist, meine Freundin hat mich noch nicht gefragt."
Danach hatte ich bisher noch 4 andere Arztbesuche.
Ich war die 4 Male sogar richtig in freudiger Erwartung das mich jemand anspricht. Aber danach hat sich niemand mehr getraut.
Vermutlich entwickelt man nach den ersten Kommentaren eine Selbstverständlichkeitsaura zum String.
Meine Erfahrung war bisher nur positiv. Bestimmt gibt's auch welche mit irgendwelchen dummen Kommentaren.
Dann immer dran denken, das es auch Befürworter gibt und auch viele denen es selbst peinlich wäre das anzusprechen.