Re: Wo wart ihr heute im String baden?
Verfasst: So 1. Sep 2024, 17:18
Heute früh bin ich im Baggersee in meiner Nähe ein paar Runden im String schwimmen gegangen. Nichts Spektakuläres, aber sind es nicht die kleinen Freuden, welche das Leben bereichern? Und davon gibt es einige auf dieser kleinen Tour, welche ich in letzter Zeit öfters mache.
Vorausschicken möchte ich, dass meine Wohngegend eher konservativ ist und an diesem See das Nacktbaden nicht erlaubt ist. Es fehlt also die Gruppe, welche in Sachen Freizügigkeit noch etwas weiter geht als die Stringträger. Außerdem ist der See relativ klein mit einem Durchmesser von ca. 200 m. Verstecken kann man sich da nicht, weil das Ufer aus Kies besteht und es keinerlei schützendes Gebüsch gibt.
An schönen Wochenenden ist einiges los und es hat viele Familien. An solchen Tagen würde ich niemals im String baden gehen, nur schon aus Rücksicht. Aber im knappen Badeslip von HOM habe ich bisher auch zu diesen Zeiten keine schlechten Erfahrungen gemacht.
Nun aber zu den Randzeiten. Sollte da nicht etwas mehr Experimentierfreude erlaubt sein?
Unter Frühaufstehern, sportlichen Menschen oder einfach solchen, welche den Tag mit einer Erfrischung beginnen möchten, fühle ich mich unter Gleichgesinnten. Trotzdem ist nur schon die Hinfahrt zum See ein krippendes Gefühl, welches gesteigert wird, wenn man sich dann am Ufer langsam auszieht und im String ins Wasser steigt.
Meist trage ich ein dunkelblaues Modell von Joe Snyder, nicht provozierend knapp wie ein G-String, aber auch nicht allzu weit davon entfernt. Auf jeden Fall so, dass man im „Ernstfall“ die Situation unmöglich durch Herumzupfen entschärfen kann.
Entlang des Sees führen Spazierwege, zum Teil versteckt hinter Büschen. Auch wenn man das Gefühl hat, allein zu sein, weiß man also nie, ob man nicht doch beobachtet wird.
Allein schon das Schwimmen im String ist ein Genuss und wenn man das richtige Timing findet, erlebt man an schönen Tagen einen wunderbaren Sonnenaufgang.
Das Highlight ist aber das kleine Floss mitten im See. Beim Hinaufsteigen kann man es nicht vermeiden, für kurze Zeit etwas mehr exponiert zu sein. Und ja, beim Hechtsprung ins Wasser rutscht dann das Höschen zwangsläufig etwas herunter.
Klar, das macht bei einem String keinen großen Unterschied. Aber eben, wenn man, von kindlichem Übermut gepackt, beim nächsten Versuch etwas mehr Anlauf nimmt und wuchtiger ins Wasser springt, dann …
Diese minimale blaue Schwimmbekleidung im etwas trüben Wasser zu finden, wäre jedenfalls nicht ganz einfach.
Abgerundet wird dieses kleine Abenteuer durch den Ausstieg aus dem Wasser.
Meist ist der Uferbereich recht steil abfallend. Aber der Bagger brauchte ja auch eine flache Stelle, um gefahrlos hineinzufahren. Will man dort aus dem Wasser steigen, ohne sich den Bauch aufzuschürfen, bleibt einem nichts anderes übrig als sich früh aufzurichten und einige Meter durch das sandige Wasser zu waten.
Sandig ist auch der Boden im Uferbereich. Es hat Steinplatten welche es ermöglichen, die Kleider so anzuziehen, dass man dabei einigermaßen sauber bleibt. Aber bis zu diesen Steinplatten sind es wiederum einige Meter.
Und zu guter Letzt braucht auch das Anziehen der engen Sportkleider über den durchnässten Körper so seine Zeit.
Auf dem Hinweg könnte man noch einen Rückzieher machen und umkehren oder auf das Baden verzichten. Aber eben, einmal im Wasser muss man sich den Umständen stellen. Man hat keine Kontrolle mehr darüber, wieviel andere Besucher sich dazugesellen und wie lange sie bleiben.
Auch wenn ich bisher nie auf mehr als drei Leute gestoßen bin, so hat das Gefühl, beobachtet zu werden, schon einiges an Herzklopfen ausgelöst. Und im schlimmsten Fall würde ich auf Bekannte treffen und dabei meine Vorliebe für Strings wohl oder übel offenlegen müssen.
Vorausschicken möchte ich, dass meine Wohngegend eher konservativ ist und an diesem See das Nacktbaden nicht erlaubt ist. Es fehlt also die Gruppe, welche in Sachen Freizügigkeit noch etwas weiter geht als die Stringträger. Außerdem ist der See relativ klein mit einem Durchmesser von ca. 200 m. Verstecken kann man sich da nicht, weil das Ufer aus Kies besteht und es keinerlei schützendes Gebüsch gibt.
An schönen Wochenenden ist einiges los und es hat viele Familien. An solchen Tagen würde ich niemals im String baden gehen, nur schon aus Rücksicht. Aber im knappen Badeslip von HOM habe ich bisher auch zu diesen Zeiten keine schlechten Erfahrungen gemacht.
Nun aber zu den Randzeiten. Sollte da nicht etwas mehr Experimentierfreude erlaubt sein?
Unter Frühaufstehern, sportlichen Menschen oder einfach solchen, welche den Tag mit einer Erfrischung beginnen möchten, fühle ich mich unter Gleichgesinnten. Trotzdem ist nur schon die Hinfahrt zum See ein krippendes Gefühl, welches gesteigert wird, wenn man sich dann am Ufer langsam auszieht und im String ins Wasser steigt.
Meist trage ich ein dunkelblaues Modell von Joe Snyder, nicht provozierend knapp wie ein G-String, aber auch nicht allzu weit davon entfernt. Auf jeden Fall so, dass man im „Ernstfall“ die Situation unmöglich durch Herumzupfen entschärfen kann.
Entlang des Sees führen Spazierwege, zum Teil versteckt hinter Büschen. Auch wenn man das Gefühl hat, allein zu sein, weiß man also nie, ob man nicht doch beobachtet wird.
Allein schon das Schwimmen im String ist ein Genuss und wenn man das richtige Timing findet, erlebt man an schönen Tagen einen wunderbaren Sonnenaufgang.
Das Highlight ist aber das kleine Floss mitten im See. Beim Hinaufsteigen kann man es nicht vermeiden, für kurze Zeit etwas mehr exponiert zu sein. Und ja, beim Hechtsprung ins Wasser rutscht dann das Höschen zwangsläufig etwas herunter.
Klar, das macht bei einem String keinen großen Unterschied. Aber eben, wenn man, von kindlichem Übermut gepackt, beim nächsten Versuch etwas mehr Anlauf nimmt und wuchtiger ins Wasser springt, dann …
Diese minimale blaue Schwimmbekleidung im etwas trüben Wasser zu finden, wäre jedenfalls nicht ganz einfach.
Abgerundet wird dieses kleine Abenteuer durch den Ausstieg aus dem Wasser.
Meist ist der Uferbereich recht steil abfallend. Aber der Bagger brauchte ja auch eine flache Stelle, um gefahrlos hineinzufahren. Will man dort aus dem Wasser steigen, ohne sich den Bauch aufzuschürfen, bleibt einem nichts anderes übrig als sich früh aufzurichten und einige Meter durch das sandige Wasser zu waten.
Sandig ist auch der Boden im Uferbereich. Es hat Steinplatten welche es ermöglichen, die Kleider so anzuziehen, dass man dabei einigermaßen sauber bleibt. Aber bis zu diesen Steinplatten sind es wiederum einige Meter.
Und zu guter Letzt braucht auch das Anziehen der engen Sportkleider über den durchnässten Körper so seine Zeit.
Auf dem Hinweg könnte man noch einen Rückzieher machen und umkehren oder auf das Baden verzichten. Aber eben, einmal im Wasser muss man sich den Umständen stellen. Man hat keine Kontrolle mehr darüber, wieviel andere Besucher sich dazugesellen und wie lange sie bleiben.
Auch wenn ich bisher nie auf mehr als drei Leute gestoßen bin, so hat das Gefühl, beobachtet zu werden, schon einiges an Herzklopfen ausgelöst. Und im schlimmsten Fall würde ich auf Bekannte treffen und dabei meine Vorliebe für Strings wohl oder übel offenlegen müssen.