Aufgehört zu rauchen… und plötzlich alles verändert

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BlackDesign
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Aufgehört zu rauchen… und plötzlich alles verändert

Beitrag von BlackDesign »

Hallo zusammen,
ich lese hier schon eine Weile mit und dachte, ich stelle mich einfach mal vor – und gleichzeitig meinen Weg der letzten 12 Monate.

Ich hab im September 2024 nach vielen Jahren das Rauchen aufgegeben.

Sport war nie so meins.
Ernährung eher ein notwendiges Übel.

Damals war ich bei irgendwas um die 83 kg… und ohne es wirklich zu merken, ging es langsam weiter nach oben.
Kilo für Kilo.
Kein Drama, kein Schockmoment – einfach schleichend.

Am 26. März 2025 stand ich dann bei knapp 89 kg und etwa 24 % Körperfett.
Das war der Punkt, an dem ich für mich entschieden habe:

So nicht weiter.

Nichts Radikales. Kein kompletter Lebensumbau.
Einfach ein paar klare Dinge:

– kein Zucker mehr im Kaffee
– etwas bewusster essen (und irgendwann auch angefangen zu tracken)
– mindestens 10.000 Schritte am Tag – egal ob Bürojob oder nicht
– und… irgendwie Sport

Beim Sport hab ich einiges ausprobiert und bin am Ende bei zwei Sachen hängen geblieben:
ButtLift und Asana Rebel.

Die erste 30-Tage-Challenge für Anfänger hab ich in knapp 3 Monaten durchgezogen.
Nicht perfekt, nicht jeden Tag – aber durchgezogen.

Danach die nächste… und dann die nächste.
Fortgeschritten, dann „Experte“.
Immer wieder unterbrochen von Yoga, Spaziergängen… und dem Versuch zu joggen (was einfach nicht meins ist 😅).

Irgendwann hab ich angefangen, mir meine eigenen Workouts zusammenzustellen – mit Bändern und ein bisschen Gewicht.

Und ganz ehrlich:
Ich hab nicht alles perfekt gemacht.
Aber ich hab drangeblieben.

Was ich vorher auch hatte:
Nach 5–6 Stunden Schlaf war Schluss.
Rückenschmerzen, unruhig, kein richtiges Liegen mehr möglich.

Das hat sich komplett verändert.

Durch die ganzen Übungen – vor allem Core und Rücken – schlafe ich heute wieder durch.
Und auch meine Haltung hat sich spürbar verbessert.
Gerader, stabiler… einfach ein anderes Körpergefühl.

Jetzt, ziemlich genau ein Jahr später, liege ich bei etwa 75–78 kg und rund 16 % Körperfett.

Was sich aber mehr verändert hat als die Zahlen, ist genau dieses Gefühl.
Wie sich alles anfühlt.
Wie Kleidung sitzt.
Wie man sich bewegt… und auch, wie man sich zeigt.

Ich hätte vor einem Jahr nicht gedacht, dass ich das so durchziehe.
Oder dass es sich irgendwann „normal“ anfühlt.

Tut es aber.

Und was man ja oft hört:
„Ab 40 wird das nichts mehr…“

Ich bin jetzt 44.
Und ich würde sagen:

Doch. Geht.

Mit etwas Disziplin, etwas Geduld… und vor allem: dranbleiben.

Vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen, der gerade an einem ähnlichen Punkt steht.

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... das Leben ist zu kurz für unbequeme Unterwäsche ;-)
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emjay
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Re: Aufgehört zu rauchen… und plötzlich alles verändert

Beitrag von emjay »

Herzlich willkommen und danke für den tollen und beeindruckenden Bericht. 8-)
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Gthonger
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Re: Aufgehört zu rauchen… und plötzlich alles verändert

Beitrag von Gthonger »

Respekt @BlackDesign, dass Du so drangeblieben bist und diesen tollen Erfolg für Dich und deine Gesundheit erzielt hast. Das sieht echt sehr gut aus!
Stringer aus Überzeugung :twisted:
Berlin Thong
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Re: Aufgehört zu rauchen… und plötzlich alles verändert

Beitrag von Berlin Thong »

Und auch von mir ein Herzliches Willkommen sowie vielen Dank für deine Vorstellung.

Die beiden ersten Bilder sagen bzw. zeigen wirklich alles und sollten jeden überzeugen
was (für sich) zu tun und vor allem dranbleiben!
# freedomofpeach
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immerstring
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Re: Aufgehört zu rauchen… und plötzlich alles verändert

Beitrag von immerstring »

Herzlichen Glückwunsch zu diesem Erfolg! Die Geschichte kam mir seltsam bekannt vor... :D Danke fürs Teilen!
Viele Grüße
Immerstring

-------------------------------------------
Immer nur String! 8-)
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Martin1978
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Re: Aufgehört zu rauchen… und plötzlich alles verändert

Beitrag von Martin1978 »

Hallo und recht herzlich willkommen hier im Forum.
Danke für deinen tollen Bericht und weiter so.
Da hat sich wirklich was getan bei dir.
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Kaffeepause
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Re: Aufgehört zu rauchen… und plötzlich alles verändert

Beitrag von Kaffeepause »

Herzlich willkommen und vielen Dank für Deinen tollen Bericht.

Ich habe Ähnliches erlebt, bin aber 17 Jahre älter als Du.
Im Unterforum "Fitness, Gesundheit & Körperpflege" hast Du ja bezüglich einer Lebensstilveränderung einen sehr interessantes Thema aufgemacht und es gibt dort viele tolle Beiträge. Da werde ich meine Lebensstilveränderung ausführlicher beschreiben, deshalb hier nur kurz:

2022 hatte ich ungefähr 110 kg (vielleicht sogar etwas mehr).
Sport war absolut nicht meines – ich war Bewegungsmuffel. Meine Ernährung bestand vorwiegend aus Fertiggerichten, Süßigkeiten, Limonaden und viel Zucker im Kaffee.
Ich habe im Frühjahr 2022 einen Podcast gehört, in dem es um den Zuckerkonsum und dessen Folgen ging und aufgrund dessen begonnen, den Zucker etwas zu reduzieren.
Im Sommerurlaub 2022 hatte ich heftiges Herzklopfen und es ging soweit, dass ich am Wochenende in die Bereitschaftsarztpraxis fuhr. Dort wurde nichts Auffälliges festgestellt.

Ich ging dann im Herbst zu einer Kardiologin, die mich von Kopf bis Fuß untersucht hat. Ergebnis: Übergewicht und Bewegungsmangel, verbunden mit einer leichten Hypertonie. Die gute Nachricht: die Ärztin sagte, dass das alles durch eine Lebensstiländerung in den Griff zu bekommen sei.

Heute habe ich 79 kg, 18 % Körperfett und 42 % Muskelmasse, 3 Kleidergrößen weniger, weniger Rückenschmerzen (trotz Bandscheibenvorfall) und alle Leute, die mich länger nicht gesehen haben, sprechen mich sofort darauf an, dass ich so schlank geworden bin.
Vor 4 Jahren habe ich es vermieden, mich im Spiegel anzusehen, jetzt schaue ich in den Spiegel und lächle mich selbst an, weil ich mich so über das Erreichte freue.

Hier die Kurzfassung, was ich verändert habe: Jeden Tag Bewegung draußen, Ernährungsumstellung, Zuckerkonsum eingestellt, wo ich es beeinflussen kann, ausreichend trinken, Krafttraining. Aktuell ist mein Schlafverhalten noch eine Baustelle, aber auch das bekomme ich sicherlich noch hin.

Für mich ist es nicht schwer, dranzubleiben. Anfangs hat mich die Angst vor Herzinfarkt, Schlaganfall & Co. rausgetrieben, aber das hat sich schnell gewandelt in ein Wollen und viel Spaß dabei haben. Das hat bei mir nicht einmal was mit Disziplin zu tun, sondern ich hatte insofern Glück, dass ich Möglichkeiten gefunden habe, das alles gut in meinen Alltag einzubauen und es passiert deshalb fast schon von selbst.

Die Details erzähle ich demnächst in Deinem Thema im Gesundheits-Unterforum, wenn ich die Zeit finde, meinen Beitrag zu schreiben. Und dann erzähle ich auch die Geschichte von Kevin, meinem inneren Schweinehund, der mal ungefähr so groß war wie der Mount Everest und inzwischen Stecknadelkopfgröße hat und irgendwo in einer Ecke im Keller sitzt 😊.
"Passwörter sind wie Unterwäsche. Du darfst sie keinen sehen lassen, musst sie regelmäßig wechseln und solltest sie nicht mit Fremden tauschen."
(Technik-Blogger Chris Pirillo)
AtzeHH
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Re: Aufgehört zu rauchen… und plötzlich alles verändert

Beitrag von AtzeHH »

Hey, und herzlich willkommen hier im Forum!

Ich finde das total klasse, was du so geleistet hast.
Deine geposteten Bilder sprechen für sich!

Um es kurz zu machen: bis auf das Thema rauchen, könnte das so ziemlich genau meine Geschichte sein! Ich bin auch von knapp 93 Kilo auf mittlere 75 Kilo runter, mit so ziemlich ähnlicher Geschichte zu deiner Geschichte. Dranbleiben ist alles! Das ist mein Fazit.


Ich wünsche dir ganz viel Spaß hier in diesem Forum, lass dich nicht beirren von irgendwelchen kuriosen Anfragen, wie Messages (die, definitiv kommen werden) 🤪

Viele Grüße aus Hamburg
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BlackDesign
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Re: Aufgehört zu rauchen… und plötzlich alles verändert

Beitrag von BlackDesign »

Kaffeepause hat geschrieben: Sa 4. Apr 2026, 19:27 Herzlich willkommen und vielen Dank für Deinen tollen Bericht.

Ich habe Ähnliches erlebt, bin aber 17 Jahre älter als Du.
Im Unterforum "Fitness, Gesundheit & Körperpflege" hast Du ja bezüglich einer Lebensstilveränderung einen sehr interessantes Thema aufgemacht und es gibt dort viele tolle Beiträge. Da werde ich meine Lebensstilveränderung ausführlicher beschreiben, deshalb hier nur kurz:

2022 hatte ich ungefähr 110 kg (vielleicht sogar etwas mehr).
Sport war absolut nicht meines – ich war Bewegungsmuffel. Meine Ernährung bestand vorwiegend aus Fertiggerichten, Süßigkeiten, Limonaden und viel Zucker im Kaffee.
Ich habe im Frühjahr 2022 einen Podcast gehört, in dem es um den Zuckerkonsum und dessen Folgen ging und aufgrund dessen begonnen, den Zucker etwas zu reduzieren.
Im Sommerurlaub 2022 hatte ich heftiges Herzklopfen und es ging soweit, dass ich am Wochenende in die Bereitschaftsarztpraxis fuhr. Dort wurde nichts Auffälliges festgestellt.

Ich ging dann im Herbst zu einer Kardiologin, die mich von Kopf bis Fuß untersucht hat. Ergebnis: Übergewicht und Bewegungsmangel, verbunden mit einer leichten Hypertonie. Die gute Nachricht: die Ärztin sagte, dass das alles durch eine Lebensstiländerung in den Griff zu bekommen sei.

Heute habe ich 79 kg, 18 % Körperfett und 42 % Muskelmasse, 3 Kleidergrößen weniger, weniger Rückenschmerzen (trotz Bandscheibenvorfall) und alle Leute, die mich länger nicht gesehen haben, sprechen mich sofort darauf an, dass ich so schlank geworden bin.
Vor 4 Jahren habe ich es vermieden, mich im Spiegel anzusehen, jetzt schaue ich in den Spiegel und lächle mich selbst an, weil ich mich so über das Erreichte freue.

Hier die Kurzfassung, was ich verändert habe: Jeden Tag Bewegung draußen, Ernährungsumstellung, Zuckerkonsum eingestellt, wo ich es beeinflussen kann, ausreichend trinken, Krafttraining. Aktuell ist mein Schlafverhalten noch eine Baustelle, aber auch das bekomme ich sicherlich noch hin.

Für mich ist es nicht schwer, dranzubleiben. Anfangs hat mich die Angst vor Herzinfarkt, Schlaganfall & Co. rausgetrieben, aber das hat sich schnell gewandelt in ein Wollen und viel Spaß dabei haben. Das hat bei mir nicht einmal was mit Disziplin zu tun, sondern ich hatte insofern Glück, dass ich Möglichkeiten gefunden habe, das alles gut in meinen Alltag einzubauen und es passiert deshalb fast schon von selbst.

Die Details erzähle ich demnächst in Deinem Thema im Gesundheits-Unterforum, wenn ich die Zeit finde, meinen Beitrag zu schreiben. Und dann erzähle ich auch die Geschichte von Kevin, meinem inneren Schweinehund, der mal ungefähr so groß war wie der Mount Everest und inzwischen Stecknadelkopfgröße hat und irgendwo in einer Ecke im Keller sitzt 😊.
Chapeau ... Ich ziehe meinen "virtuellen" Hut ... das ist eine Leistung!!! Schön zu hören und ich bin gespannt auf deinen Beitrag ;-)
... das Leben ist zu kurz für unbequeme Unterwäsche ;-)
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