Sexueller Übergriff - Kunde bei Thai-Massage begrapscht – 1.000,- Euro Schmerzensgeld
Er hatte eine Rückenmassage gebucht. Sie hatte ihre Hände plötzlich an seinem besten Stück. Jetzt stand Thai-Masseurin Sukanya W. (53, Name geändert) deshalb vor Gericht. Vorwurf: sexuelle Belästigung.
„Ich hatte telefonisch eine Rückenmassage gebucht, bin zu dem Massagesalon gegangen. An der Tür stand ein Schild mit der Aufschrift: ,Kein Happy Ending“, so Softwareentwickler Ben K. (26, Name geändert). Eine Massage mit „Happy End“ bezeichnet eine sexuelle Dienstleistung, bei der eine primär als entspannend oder therapeutisch getarnte Massage mit einer sexuellen Stimulation durch den Masseur oder die Masseurin endet.
Tatsächlich ist die Botschaft, die aktuell an der Ladentür hängt, eindeutig. „Keine Erotik! Nur medizinische Dienstleistungen!“
Doch Sukanya W. hatte für ihren Kunden wohl ein anderes Angebot im Sinn. „Ich wurde hereingeführt, sollte auch die Hose ausziehen. Das kam mir schon komisch vor, aber ich dachte, vielleicht zur Sicherheit, damit kein Öl an die Hose kommt.“
Schon nach kurzer Zeit sollen ihre Hände vom Rücken zu seinen Oberschenkeln, zum Po und weiter gewandert sein. „Dann sollte ich mich auf den Rücken legen, sie hat zweimal mit dem Finger auf mein Glied getippt und anschließend mit dem Finger auf ihren Mund gezeigt und gefragt, ob ich wolle. Was ich dann verneinte.“
Im Salon hatte Ben K. nicht den Mut, das alles klarzustellen. „Nach dem Vorfall habe ich ein bis zwei Stunden geduscht, mich eklig gefühlt.“ Erst zwei Tage später stellte er eine Anzeige bei der Polizei.
Sukanya W. selbst kann sich im Prozess nicht mehr erinnern. Sie hält es für möglich, dass sie dachte, dass der Kunde auch Extras wünsche. Sie entschuldigte sich persönlich. Die Masseurin und ihr Kunde einigten sich auf einen Täter-Opfer-Ausgleich. Sukanya W. muss innerhalb von sechs Monaten 1.000,- Euro Schmerzensgeld an Ben K. zahlen – Verfahren eingestellt.
Quelle: https://www.bz-berlin.de/polizei/thai-massage
Kunde bei Thai-Massage begrapscht
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Re: Kunde bei Thai-Massage begrapscht
Also lag der Kunde komplett nackt (Socken mal ausgenommen) auf der Liege? Wurde demzufolge direkt der Penis berührt oder "lediglich" die Unterhose an entsprechender Stelle?
Und der junge Mann musste später vor Ekel tatsächlich ein bis zwei Stunden duschen? Zum Glück hat er nicht ein bis zwei Tage geduscht und in die Anzeige noch das Wachsen von Schwimmhäuten eingebracht.
Unbeschadet dessen musste er aber davon ausgehen, hier tatsächlich medizinisch-seriös behandelt zu werden.
Und der junge Mann musste später vor Ekel tatsächlich ein bis zwei Stunden duschen? Zum Glück hat er nicht ein bis zwei Tage geduscht und in die Anzeige noch das Wachsen von Schwimmhäuten eingebracht.
Unbeschadet dessen musste er aber davon ausgehen, hier tatsächlich medizinisch-seriös behandelt zu werden.
- immerstring
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Re: Kunde bei Thai-Massage begrapscht
Hm... Eine ungefragte Berührung der Geschlechtsteile ist nie in Ordnung. Das Schild an der Türe dürfte dazu geführt haben, dass der Kunde sich - trotz Nacktheit - "sicher" gefühlt hat. Jeder Mensch empfindet sowas unterschiedlich intensiv. Ob er übertrieben hat oder nicht, spielt fast keine Rolle. Übergriffig darf niemand sein - Männer nicht und Frauen auch nicht.
Ich habe so etwas noch nie erlebt. Lediglich zwei Situationen sind mir in Erinnerung geblieben:
Eine Thai-Masseurin hat Gesäß und Überschenkel kräftig massiert - absolut seriös. Dabei ist sie einmal kurz an meine Hoden gekommen. Da diese Massage mir unheimlich geholfen hat, eine Verspannung loszuwerden, fand ich diesen "Unfall" nicht der Rede wert. Der String hat vielleicht ungewohnt viel Platz für die Massage geboten.
Ein Bekannter hat mal erzählt, dass die Masseurin "unter die Boxershorts gefriffen hat". Auf Nachfrage kam raus, dass sie trotzdem nur die Oberschenkel massiert hat. Was ein Unsinn, "lange" Unterwäsche bei einer Massage zu tragen und sich dann zu beschweren. Hätte sie am Knie aufhören sollen?
Bei einer Wellness-Massage in einer Therme hat mich ein Mann massiert. Er hat zweimal leicht mit den Fingern vorne an meinem Badestring vorbeigewischt. Das kam mir fast absichtlich vor. Da sich das aber den Rest der Stunde nicht wiederholt hat, habe ich es ebenfalls als "Unfall" abgestempelt.
Der Ton macht die Musik. Ich habe mich noch nie belästigt gefühlt. Bei einer seriösen Massage erwarte ich das auch ganz klar so. Wenn dann Grenzen überschritten werden, muss (!) man sich auch bemerkbar machen.
Ich habe so etwas noch nie erlebt. Lediglich zwei Situationen sind mir in Erinnerung geblieben:
Eine Thai-Masseurin hat Gesäß und Überschenkel kräftig massiert - absolut seriös. Dabei ist sie einmal kurz an meine Hoden gekommen. Da diese Massage mir unheimlich geholfen hat, eine Verspannung loszuwerden, fand ich diesen "Unfall" nicht der Rede wert. Der String hat vielleicht ungewohnt viel Platz für die Massage geboten.
Ein Bekannter hat mal erzählt, dass die Masseurin "unter die Boxershorts gefriffen hat". Auf Nachfrage kam raus, dass sie trotzdem nur die Oberschenkel massiert hat. Was ein Unsinn, "lange" Unterwäsche bei einer Massage zu tragen und sich dann zu beschweren. Hätte sie am Knie aufhören sollen?
Bei einer Wellness-Massage in einer Therme hat mich ein Mann massiert. Er hat zweimal leicht mit den Fingern vorne an meinem Badestring vorbeigewischt. Das kam mir fast absichtlich vor. Da sich das aber den Rest der Stunde nicht wiederholt hat, habe ich es ebenfalls als "Unfall" abgestempelt.
Der Ton macht die Musik. Ich habe mich noch nie belästigt gefühlt. Bei einer seriösen Massage erwarte ich das auch ganz klar so. Wenn dann Grenzen überschritten werden, muss (!) man sich auch bemerkbar machen.
Viele Grüße
Immerstring
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Immer nur String!
Immerstring
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