Freibad im String gab es dieses Jahr noch nicht, und da ich eher ein Freund des leereren Bades bin, fiel die Wahl auf einen Montag mit Temperaturen von nur 27°C und ein kleineres Bad: Das Naturfreibad in Mettmann.
Platz gesucht, Kinder eingecremt und in der Umkleide umgezogen: Roberto Lucca in Neon Gelb (mein Favorit). Anders als sonst ohne Saunatuch zurück. Und schon ab in Richtung Becken, allerdings erstmal nicht direkt am Personal vorbei. Schließlich war ich hier noch nie im String und wollte erstmal die Lage prüfen.
Tatsächlich hat das Personal in der folgenden Zeit nicht auf den String reagiert.
Dennoch gab es eine bemerkenswerte Situation. Das Bad verfügt über eine längere, offene Wasserrutsche, die — wenn man es richtig macht — mit Tempo und nach unten ins Becken führt. Dort angekommen wurde ich von einem Vater (ca. 30) mit Begleitung angesprochen, und es kam in etwa zu diesem Dialog:
- Er: "Wie schaffst du es, so schnell zur rutschen? Ich bin gestern mit meinem Kind stecken geblieben und nur durch schieben vorwärts gekommen."
- Ich: "Weniger Stoff."!"
- Er: "Wie?"
- Ich: "Ich zeige es dir, dafür muss ich mich umdrehen" - drehe mich kurz um
- Er: "Ahhhhh sooo!" (lacht)
- Sie: "Und wie? Ich verstehe nicht."
- Ich: drehe mich noch mal kurz um
- Er: "Du trägst einen Tanga!"
- Ich: "Ich sage ja, weniger Stoff!"
- Er: "Du bist echt geil, Mann!"
- Ich: "Ja, muss!"
Mit ein paar schnellen Abfahrten auf der Rutsche und ein paar Bahnen ging dieser Nachmittag dann zu Ende.
Tatsächlich war keine weibliche Stringträgerin abwesend. Viele knappe Bikinis, aber kein richtiger String.
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