Online- versus Offline-Shopping

Welche Ladengeschäfte / Kaufhäuser / etc. könnt ihr zum String kaufen empfehlen?
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Kaffeepause
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Re: Online- versus Offline-Shopping

Beitrag von Kaffeepause » Fr 7. Dez 2018, 15:51

Spoonman78, klasse, dass Du die Gelegenheit beim Schopf gepackt und nachgefragt hast und danke, dass Du die Infos mit uns teilst.
Und ich bin positiv überrascht, dass man Dir Auskunft gegeben hat.

Da gebe ich Dir recht, die Auskunft lässt vermuten, dass wir Stringträger doch nicht ein so seltenes Tierchen sind. Naja, Strings werden - anders als z. B. Hüte - ja als Unterwäsche unter der Oberbekleidung getragen ;) und man bekommt sie üblicherweise als Außenstehender nicht zu Gesicht (Stringblitzer ausgenommen), so dass es sich nicht abschätzen lässt, wieviele Männer Strings tragen. Nur bei Badestrings ist es wie bei Hüten, da lässt sich die Tragehäufigkeit leichter durch Beobachtung feststellen 8-).

Aber grundsätzlich gehe ich davon aus, dass sich Herrenstrings in solchen Stückzahle verkaufen, dass es sich für mehrere Hersteller wirtschaftlich lohnt. Würde dieser Bereich keinen Gewinn abwerfen, würden sie auch keine Strings produzieren ... ist einfach so eine Vermutung von mir.

Ich bin auch gespannt, welche Zahlen Du im Januar genannt bekommst.
"Passwörter sind wie Unterwäsche. Du darfst sie keinen sehen lassen, musst sie regelmäßig wechseln und solltest sie nicht mit Fremden tauschen."
(Technik-Blogger Chris Pirillo)

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Re: Online- versus Offline-Shopping

Beitrag von Martin1978 » Fr 7. Dez 2018, 15:56

@Spoonman78
Du könntest ja bei Gelegenheit nachfragen, wie es mit Badestrings aussieht.
Auf jedenfall finde ich es super, dass du da nachfragst und uns daran teilhaben lässt.
Zuletzt geändert von emjay am Fr 7. Dez 2018, 21:07, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Vollzitat entfernt

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Re: Online- versus Offline-Shopping

Beitrag von emjay » Fr 7. Dez 2018, 21:12

Ich habe mich in den letzten Tagen wieder intensiver mit den Kollektionen von Manstore / Olaf Benz beschäftigt (hat dann aber leider nicht zum Geld ausgeben gereicht), und es sollte klar sein, dass wenn in fast jeder Serie ein String enthalten ist, sich diese auch verkaufen lassen.

Gerade bei Manstore bin ich überrascht, was offenbar alles so absetzbar ist, von Armlingen über Genitalschlaufen bis hin zu Halsbändern mit Leinen. (Auch wenn das im Kontext des Gesamtsortiments nur Akzente sind.)

Wie auch immer, schön, dass du dir die Mühe gemacht hast, Spoonman78, und hoffentlich hält die Premium Bodywear ihr Wort. Dass man überhaupt gewillt ist, solche Zahlen mitzuteilen, noch dazu einem Endkunden, ist schon bemerkenswert.

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Re: Online- versus Offline-Shopping

Beitrag von Spoonman78 » Fr 7. Dez 2018, 21:40

Ist doch selbstverständlich, daß ich meine Informationen mit Euch teile. Wir sitzen ja im selben Boot... ;)

Ich weiß natürlich nicht wie die Zahlen aussehen werden, so ich sie denn tatsächlich bekommen sollte.

Und natürlich ist ein Markt für Strings da - da hat enjoy Recht. Ansonsten würden Herstelker keine Strings produzieren und Händler sie nicht verkaufen.
Allerdings geht hier ja die Frage um, ob der String nur ein Nischendasein fristet oder ob er vielleicht gar dem Mainstream angehört.
Es wird natürlich denen, die sich als „Special Edition“ verstehen, nicht gefallen, sollte herauskommen, daß 50% Strings verkauft werden. Andersherum werden diejenigen, die den String lieber als Mainstream sehen würden, wieder wehklagen, wenn sich herausstellt, daß Strings doch eher „Minderheitenwäsche“ sind.

Ich fürchte, es ist wie mit dem Wetter - man kann es uns nicht Recht machen.

Auf jeden Fall bin ich total gespannt, was dabei herauskommt. Vielleicht können wir demnächst unseren „Widersachern“ entgegenrufen, daß wir viel normaler sind als wir alle dachten...
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Re: Online- versus Offline-Shopping

Beitrag von leostring » Fr 14. Dez 2018, 17:39

ein dankeschön an Spoonman78 für diese recherche. wenn man die weltweit operierenden anbieter für herrenstrings sieht, kann man davon ausgehen, dass das geschäft mit herrenstrings offenbar ganz gut läuft. da gibt es doch sicher genug kunden. was mich ein wenig stutzig macht, man sieht leider nur wenige männer in strings. wenn die als unterwäsche getragen werden, dann kann man sie natürlich unter der oberhose auch nicht erkennen. was die badestrings angeht, sieht es ziemlich traurig aus. es trauen sich die meisten männer halt nicht, sich mit dem badestring öffentlich im bad oder am strand zu zeigen. ich plädiere immer für etwas mehr courage. aber das muss jeder selbst entscheiden, wieviel mut dafür aufzubringen er bereit ist.

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Re: Online- versus Offline-Shopping

Beitrag von Spoonman78 » Sa 15. Dez 2018, 00:40

Der Markt ist ganz klar da. Das hat ja auch die Dame von Premium Bodywear bestätigt.

Mich wundert nur, wieso anscheinend niemand Herrenstrings im Geschäft nachfragt/kauft. Wenn man sich mal anschaut, was für Menschenmassen sich täglich z.B. durch Hamburgs Einkaufstrassen wälzen, sollte man doch davon ausgehen, daß darunter auch ausreichend Stringträger sind, die sich mal was Neues gönnen würden.
Aber allem Anschein nach verkaufen sich Strings im Geschäft eher wenig.
Online wird dagegen aber gekauft wie blöd.

Schämen wir uns so sehr für unsere „Neigung“? Wo ist denn das Problem, sich nen String im Geschäft zu kaufen?

Und wenn wir davon ausgehen, daß vielleicht 15% der deutschen Männer Strings tragen, warum sieht man sie nie? Es müssten doch z.B. in der Umkleide eines Fitnessstudios dann auch 15% Stringträger geben. Ich habe noch keinen einzigen gesehen. Selbst der eine Typ, der außer mir noch Tights zum Sport trägt, trägt nen Slip drunter (was meiner Meinung nach verboten aussieht).

Das ist doch echt merkwürdig.

Oder sollte es tatsächlich so sein, daß die Stringträgergemeinde verschwindend klein ist, sie aber 15% des Umsatzes ausmacht? Wenn ich an meine Sammlung denke, bin ich mir sicher, daß mein Bekanntenkreis schon mehr als zwei oder drei Leute aufbieten muss, um die Anzahl mit ihren Boxershorts etc. zu toppen...

Ich bin wirklich gespannt, was im Januar für Zahlen präsentiert werden (wenn sie denn tatsächlich präsentiert werden)...

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Re: Online- versus Offline-Shopping

Beitrag von emjay » Sa 15. Dez 2018, 08:20

Könnte schon sein, dass Stringträger eher einen "Tick" haben und sich auch mehr gönnen. Ich selber habe nach etlichen Aufräumaktionen meinen Stringbestand ungefähr halbiert, komme aber immer noch auf ca. 30 und bin nach langer Zeit auch wieder interessiert, etwas aufzustocken. "Brauchen" würde ich aber nur ca. 15.

Allerdings denke ich, dass wenn ich halt auf Slips stehen und bei der Premium Bodywear kaufen würde, ich ebenfalls mehr hätte als "benötigt". Bezogen auf die Premium Bodywear könnte sich dieser Effekt dann wieder ausgleichen, indem man dann sagt, dass deren Kunden generell eine Affinität zu Herrenwäsche haben.

Wenn ich "bloß" ordentliche Unterwäsche in Form von Boxershorts, Pants oder Slips, mehrheitlich aus Baumwolle, haben wollte, brauchte ich keine Premium Bodywear, sondern könnte mich bequemer und günstiger im stationären Handel bedienen.

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Re: Online- versus Offline-Shopping

Beitrag von Spoonman78 » Sa 15. Dez 2018, 10:53

Ich bin fest überzeugt, daß Stringträger einen Tick haben.
Wie sonst ist es zu erklären, daß hier jemand seinen String-Schrank präsentiert oder meine Wenigkeit schon über 100 Strings besitzt?
Denn ganz ehrlich betrachtet, braucht man doch kaum mehr als 20-30 Strings, um ganz normale Wochen bis zur nächsten Wäsche zu überstehen.

Ich denke aber, daß die Zahlen der Premium Bodywear uns schon einen guten Schnitt aufzeigen können, da ja zum Sortiment auch Camel Active gehört, was nicht unbedingt durch Stoffe aus der Weltraumforschung und sexy Schnitte auffällt. Wobei natürlich „sexy“ immer im Auge des Betrachters liegt.

Natürlich stimmt es, daß Käufer der Marken Olaf Benz und Manstore nicht zum absoluten Mainstream gehören und eine Affinität zu schöner Wäsche vorhanden ist, wodurch die Zahlen dann u.U. nicht dem deutschen Schnitt entsprechen, aber näher dran kommen wir wahrscheinlich nicht.
Denn bei einer Plattform wie z.B. Dexer wird die Aussagekraft auch nicht anders aussehen, da auch dort wahrscheinlich nicht der Durchschnittsmann einkauft.

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Re: Online- versus Offline-Shopping

Beitrag von leostring » Sa 15. Dez 2018, 18:01

die erklärung mit dem "tick" scheint mir recht plausibel zu sein. was ein leidenschaftlicher stringträger ist, hat mit sicherheit mehr davon, als er im täglichen leben eigentlich so braucht. weltweit betrachtet gibt es offenbar auch mehr "stringfetischisten" als wir uns hier in diesem vergleichweise kleinen forum vorstellen können.

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