Online- versus Offline-Shopping

Welche Ladengeschäfte / Kaufhäuser / etc. könnt ihr zum String kaufen empfehlen?
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Christoph1990
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Online- versus Offline-Shopping

Beitrag von Christoph1990 » Do 26. Jul 2018, 15:09

Liebe Leute:

Leider gibt es, ich sage mal "offline", nicht viele Einkaufsmöglichkeiten. Zumindest in meiner Gegend ist das der Fall: In Salzburg gibt es das Designer Outlet und hier auch nur zwei Geschäfte, die Strings führen: MEY (nur ein Modell, dessen Produktion glaube ich eingestellt wird) und Bruno Banani. Man sollte wohl ganz einfach an die männlichen Kollegen in der eigenen Region appellieren, mehr Strings zu tragen. Denn mit mehr Nachfrage kommt auch mehr Angebot.

Welche Erfahrungen habt ihr im "Offline"-Kauf gemacht? Gibt es bei euch in der Region Ladengeschäfte (damit meine ich keine Sexshops, sondern Unterwäscheläden), die Strings führen? Ist vielleicht sogar wer aus dem Raum Salzburg, der mir Tipps geben kann?

Und generell: Wenn das Angebot ausgeglichen wäre, würdet ihr dann lieber "offline" kaufen als "online" (Beratungsmöglichkeit, Möglichkeit damit das Statement abzugeben, dass man Strings trägt, o.Ä.)?
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LG
Christoph

immerstring
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Re: Online- versus Offline-Shopping

Beitrag von immerstring » Do 26. Jul 2018, 15:19

Grundsätzlich kaufe ich am liebsten "offline". Ansonsten sehr gut sortierte Wäscheläden haben aber häufig keine Strings. Vermutlich nähmen sie die ins Sortiment auf, wenn wirklich jeder danach fragen würde, der sich dafür interessiert. Trauen sich ganz bestimmt die wenigsten. Anders ist die Online-Vielfalt bei Stringangeboten ja nicht zu erklären.
Viele Grüße
Immerstring

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Immer nur String! 8-)

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Re: Online- versus Offline-Shopping

Beitrag von trm_string » Do 26. Jul 2018, 16:04

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Ich versuche grundsätzlich ALLES in einem Geschäft zu kaufen. Nur das, was es in München nicht in einem Geschäft auf Lager gibt, wird online bestellt.

Die im Forum am meisten angepriesenen Modellen - wie z. B. die von Olaf Benz - könnte es eventuell beim Ladenverkauf von Oboy geben, aber die von mir bevorzugten Badestrings sind etwas knapper und leider nur online zu haben.
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Re: Online- versus Offline-Shopping

Beitrag von emjay » Do 26. Jul 2018, 17:45

Ich kaufe praktisch nur online, und zwar aus Mangel an Alternativen. Früher gab es ja zumindest in einzelnen Geschäften (Kaufhäuser, Erotikgeschäfte) Strings. (Ich rede hier von "normalen" Markenstrings.) Dass der Preis online tendenziell günstiger ist, nehme ich gerne mit.

Ich bin allerdings beim Kauf zurückhaltender geworden, weil mir bei einigen Modellen der Stoff dann doch nicht gefiel oder das Modell sonstwie anders als erwartet war, z. B. weniger dehnbar als vergleichbare aus früheren Serien. Es würde mir aber reichen, sie im Geschäft anzufassen. Anprobieren brauche ich diese dann nicht, und ich würde auch kein Exemplar kaufen, das schon jemand anderes anhatte. Allein die Vorstellung! Ich erinnere mich noch an den ekelhaften Anblick eines ehedem weißen Hom Fredy, der durch das Sichtfenster der Pappschachtel (ja, damals gab es sowas noch) lugte.

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Re: Online- versus Offline-Shopping

Beitrag von BawariaBlu » So 4. Nov 2018, 11:00

Ich habe schon mit mehreren Geschäften in München Stuttgart gesprochen warum es so wenig Strings für Männer gibt. Das Problem scheint zu sein das viele zu schüchtern sind Strings im Geschäft zu kaufen und sehr oft in die "Schwulen-Kiste" gesteckt werden. Eigentlich schade!

Wer traut sich im Geschäft als Mann Strings zu kaufen?
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Re: Online- versus Offline-Shopping

Beitrag von Spoonman78 » So 4. Nov 2018, 12:18

Ich weiß nicht, ob es an der Schüchternheit der Männer und der Angst vorm Stempel „schwul“ liegt, daß sie nicht offline kaufen.
Ich glaube einfach, daß der moderne Mann einfach bequem geworden ist und lieber online shoppt, weil es ihm viel Zeit spart.
Nach meiner eigenen „Recherche“ in der norddeutschen Tiefebene würde ich nämlich sagen, daß die Wäscheläden eher die Modelle führen, die Lieschen Meyer (Bj. vor 1970) ihrem Karl-Heinz alljährlich zu Weihnachten schenkt. Baumwolle in grau, dunkelblau, schwarz und weiß in der Schnittform „Kein Arsch in der Hose“.
Auf Nachfrage war dann auch mehrfach zu hören, daß es sich bei uns nicht verkauft. Gründe dafür kann der Verkäufer natürlich nur orakeln.

Interessant wäre aber ja mal herauszufinden, ob die Nachfrage in der Tat so gering ist. Man müsste also mal hinterfragen, wieviel Prozent des Umsatzes z.B. bei Dexer die Strings/Stringbodys ausmachen. Dann könnte man vielleicht auch Rückschlüsse darauf ziehen, wie groß der Markt tatsächlich ist.

Wobei man bei dem doch recht großen Angebot in den diversen Onlineshops ja davon auszugehen ist, daß es einen recht großen Markt für Männerstrings zu geben scheint.
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Re: Online- versus Offline-Shopping

Beitrag von Seefliege » So 4. Nov 2018, 14:38

Mir bleibt kaum etwas anderes übrig, als Strings online zu kaufen. Bei mir in der Stadt gibt es 1 (in Worten: EIN) Geschäft wo man Klamotten kaufen kann. Die Läden Takko und Kik zähle ich mal nicht dazu! Und in diesem einem Laden dominieren die üblichen Verdächtigen: überwiegend Boxer-Shorts in gedeckten Farben, Slips und widerliche Web-Boxer (die mit extra weitem Bein). Knappe Hipster sieht man so gut wie garnicht.

In den letzten Jahren sind sogar die Strings in der Damenwäscheabteilung wieder weniger geworden. Könnt Ihr das auch berichten oder ist das nur hier so?

Gelegentlich ertappe ich mich (wenn es die Zeit zulässt, auch mal mit Frau) dabei, in die Großstadt nach Hamburg zu fahren um dort zu shoppen. Vom Zeitaufwand rechnet sich sowas in meinen Augen aber nicht, wenn man mal nur bei den Strings für den Mann bleibt! Das ganze fällt dann eher unter das Motto: Wir haben uns mal einen schönen Tag gemacht!
Und auch in der Großstadt Hamburg ist das Angebot deutlich dünner gesät, als das, was man im Online-Handel erwerben kann.
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Re: Online- versus Offline-Shopping

Beitrag von Spoonman78 » Fr 7. Dez 2018, 09:21

Ich habe gerade vor ein paar Tagen mit dem offiziellen Olaf Benz-/Manstore-Online-Shop (Maab.de) Kontakt gehabt, da ich mich nach dem Stand einer Bestellung erkundigt hatte.
Es entwickelte sich ein kurzer Austausch an dessen Ende ich dann fragte, ob man vielleicht erfahren könne, ob Strings tatsächlich ein Nischenprodukt wären, weil sie ja im stationären Handel kaum angeboten werden und es mich halt interessiert, ob online die zahlen auch eher für eine kleine Minderheit an Stringträgern spricht.
Frau Bayer von Maab konnte mir dazu nichts sagen, wollte aber meine Anfrage an die Produktion weiterleiten. Ein paar Tage später erhielt ich dann folgende Antwort aus dem Hause Premium Bodywear:

Sehr geehrter Herr ....,

wir als Produzent von Herrenunterwäsche haben die Erfahrung gemacht, das Stringträger keinesfalls zu einer Minderheit gehören. Verkaufstechnisch ist es eben nur so, dass offensichtlich viele Stringträger lieber im Netz unterwegs sind und sich Ihre Strings lieber anonymen kaufen als im Geschäft von neben an.

Ich hoffe Ihnen hiermit weitergeholfen zu haben und verbleibe,

Mit freundlichen Grüßen

i. A.

Premium Bodywear AG
Order Management
Chemnitzer Str. 36-38
09228 Chemnitz/Germany


Daraufhin habe ich noch nachgefragt, ob man eventuell konkrete Zahlen bekommen könnte und bekam kurz darauf die Info, daß ich im Januar, nach dem Weihnachtsgeschäft, voraussichtlich eine Info bekommen würde.

Ich denke, damit ist schonmal raus, daß der Stringträger kein ganz außergewöhnliches Tierchen ist. Obwohl natürlich gerade Olaf Benz und Manstore gerade durch ihre sexy Schnitte "berüchtigt" geworden sind. Da aber zur Premium Bodywear auch noch Camel Active gehört und man mir sagte, daß man diese Marke in die Berechnungen mit einbeziehen würde, wird das Bild dann wahrscheinlich schon etwas näher an den wirklichen Bundesdurchschnitt herankommen.

Ich bin jedenfalls schonmal gespannt, was da im Januar herauskommt...
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Re: Online- versus Offline-Shopping

Beitrag von sven01 » Fr 7. Dez 2018, 09:42

Ich gehe in Hamburg regelmäßig bei Karstadt in der Mönckebergstraße mal in der Unterwäscheabteilung schauen. Bruno Banani, HOM, Manstore und Olaf Benz und die Eigenmarke sind vorhanden. Angebote gibt es immer mal-warum auch immer, notfalls zieht der 15 % Coupon, den mal als Kundenkarteninhaber öfter zugeschickt bekommt. Ich kaufe praktisch alle meine String dort und online praktisch nix.

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Re: Online- versus Offline-Shopping

Beitrag von sinshine » Fr 7. Dez 2018, 13:22

Spoonman78 hat geschrieben:
Fr 7. Dez 2018, 09:21
Daraufhin habe ich noch nachgefragt, ob man eventuell konkrete Zahlen bekommen könnte und bekam kurz darauf die Info, daß ich im Januar, nach dem Weihnachtsgeschäft, voraussichtlich eine Info bekommen würde.
Na das ist doch mal was mit Hand und Fuß! Super von dir und halt uns gerne auf dem Laufenden.

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