Teardrop

Fragen, Erlebnisse & Erfahrungen rund um den String als Bademode.
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stringcut
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Re: Teardrop

Beitrag von stringcut »

Ja, du hast auf meine Beispiele hingewiesen-speziell Laguna und Fächerbad. Stringby hat hieraus die Vermutung abgeleitet, dass es überall generelle Stringverbote geben wird. Jetzt schreibst von Kettenreaktionen, die dazu führen, dass Stringverbote ausgesprochen werden. Sowohl emjay als auch ich haben erklärt, dass dies nicht zwangsweise dazu führen wird dass auch in ganz anderen Bädern und Thermen generelle Stringverbote ausgesprochen werden. Dazu müssten die Konzepte in den Bädern einheitlich sein und auch die Badeordnungen in allen Bädern einheitlich sein. Dazu wird es nicht kommen, da die Art der Bäder zu unterschiedlich ist. Ich verweise in dem Zusammenhang nochmals auf das Konzept der Kristall-Gruppe. Sowohl in der Therme Ludwigsfelde als auch Bad Klosterlausnitz (übrigens-auch Kochel...) kann man Mittwochs und Sonntags nackt oder auch in Badekleidung in die Therme gehen. Es gibt dort keine Definition was Badekleidung ist. Der Grund ist recht einfach: Außerhalb dieser Zeiten sind diese Thermen der Kristall-Gruppe komplett textilfrei zu nutzen.
Ich sage es noch drastischer: Wer die allgemeine Badeordnung als Grundlage heranzieht "angemessene" oder "übliche" Badekleidung... Wenn die Mehrheit der Besucher noch nicht mal knappere Bademode trägt verstoßen wir alle schon jetzt gegen diesen Mainstream. Ob es wirklich über 95% sind (man muss hier ja die knappere Mode der Mädels mit berücksichtigen) - kann sein. Was aber auch Tatsache ist: Zu diesem Rest gehören auch Speedos, und auch die werden nicht getragen. Schlimmer noch: Von vielen, insbesondere Amerikaner werden diese mit Strings gleichgesetzt.
Als Konsequenz hieraus müsste man dann ja sagen, dass Strings UND AUCH SPEEDOS in allen Bädern mit der Hausordnung schon jetzt nicht "richtig" sind.
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Re: Teardrop

Beitrag von René »

Das mag vll so sein.
Ich bin trotzdem der Meinung, dass man Verbote über extrem knappe und provozierende Modelle erreicht, und nicht über Modelle, die dezent und vergleichsweise moderat sind.

Aber genau aus dem Grund, weil es manche Leute nicht wahr haben wollen, braucht man sich dann nachher nicht wundern.

Wie bei allen anderen Sachen im Leben auch. Übertreiben es einige, müssen nachher alle drunter leiden!
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Re: Teardrop

Beitrag von Heizer »

Das es verschiedene Meinungen zum Tragen von sehr knappen Strings gibt das ist ok . Das haben wir an verschiedensten Stellen hier immer wieder durchgekaut . Trotz der Meinungsverschiedenheiten wird es immer wieder passieren das Jemand mit Teadrops und anderen knappen Strings positive Erfahrungen macht . Ich bin zwar auch ein Fan von knappen Strings wo alles bedeckt ist aber gerade so und es drückt nichts und fühlt sich gut an . In einer Therme Sauna oder bewachten Badeeinrichtung bin ich selten . Ich bin einfach nicht bereit mich eventuellen Problemen dort zu stellen . Da wo ich Baden gehe ist es nicht so voll und wenn Jemand zum Lachen zumute ist oder Bermerkungen machen will dann soll das so sein . Übrigend die Badeordnung taugt nicht als Diskusionsgrundlage . Wenn dort nur von angemessener Badebekleidung steht dann ist das interpertierbar in alle Richtungen . Es ist müßig zu diskutieren mit dem Bademeister wenn er einen gewissen Spielraum nutzt und damit eintscheidet was zulässig ist oder nicht .
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Ro72
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Re: Teardrop

Beitrag von Ro72 »

Hallo stringcut,

ich muss ehrlich sagen, dass ich deine Argumentation nicht nachvollziehen kann. Wenn ich dich richtig verstehe, ziehst du die Linie so: Weil wir mit einem regulären Badestring ohnehin schon vom Mainstream abweichen und theoretisch gegen sehr schwammig formulierte Badeordnungen ("angemessene Bekleidung") verstoßen könnten, ist es im Grunde auch egal, wie provokant oder extrem ein Modell geschnitten ist.

Dieser Argumentation kann ich absolut nicht zustimmen. Das ist eine "Alles oder Nichts"-Mentalität, die der Realität in den Bädern nicht gerecht wird.
Es gibt einen gewaltigen Unterschied in der Wahrnehmung – sowohl beim Publikum als auch beim Personal – zwischen einem dezenten, blickdichten und gut sitzenden Schwimmstring (wie dem von mir erwähnten Manstore oder ähnlichen Modellen) und einem ultra-knappen Teardrop, der bewusst die Grenzen des öffentlich Akzeptablen austestet.

Wenn wir das alles in einen Topf werfen nach dem Motto "Wir fallen eh schon auf, also ist es auch egal", gefährden wir die mühsam erarbeitete Akzeptanz für alle "normalen" männlichen String-Träger im Hallen- oder Freibad. Genau durch diese Egal-Haltung provoziert man doch erst die harten, unmissverständlichen Verbote in den Hausordnungen. Wie René es richtig zusammengefasst hat: Wenn es einige wenige übertreiben, müssen am Ende alle darunter leiden.

Kopfschüttelnde Grüße,
Ro72
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Re: Teardrop

Beitrag von Heizer »

Hallo Ro72

Wie wahrscheinlich hällst Du es das Du mit einem moderaten String angezählt wirst und sei es nur deswegen das er nur für zu transparent gehalten wird wenn er nass ist . Trocken ist er so gut wie undurchsichtig und unauffällig . So einen Stringtanga habe ich . Selbst wenn er undurchsichtig ist kann er als nicht der Hausordnung entsprechend eingeschätzt werden . Ich unterstelle erst Mal den guten Willen nicht in einen solchen Fokus geraten zu wollen bei allen .
Zuletzt geändert von Heizer am Mo 26. Okt 2026, 16:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Teardrop

Beitrag von emjay »

Dass Bademode auch im nassen Zustand blickdicht ist, ist eine Grundvoraussetzung für den Aufenthalt in einem Bad mit Publikumsverkehr und Textilpflicht.
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stringcut
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Re: Teardrop

Beitrag von stringcut »

Hallo Ro,
mit keinem Wort habe ich gesagt, dass die lasche Badeordnung ein Freibrief für extreme Badestrings ist. Genausowenig verhalte ich mich so. Ich wehre mich nur gegen diese Schwarz-Weiß-Malerei als ob jeder String, der nicht Olaf Benz String dunkelblau gleich ein extremer String ist.
Das mag zwar jetzt ein bisschen übertrieben klingen, aber dieser Trend hin speziell immer auf Olaf Benz hinzuweisen als ob es keine anderen Hersteller gibt ist schon auffällig. Wer glaubt mit einem einfachen und moderaten String auf jeden Fall auf der richtigen Seite zu sein irrt-mir selber vor bestimmt 20 Jahren passiert. Wurde vom Bademeister im Aqualand angesprochen. Soll richtige Badeklwidung tragen. Dann zeigte er mir seine übergroße Badeshort. Er sagte, dass so etwas eine richtige Badebekleidung ist. Kann durchaus sein, dass das Bad eh schon gestresst war, weil man den Vorwurf hatte, dass man nicht kontrolliert wer ins Bad kommt. Spät abends noch Kinder oder vormittags - hier wurde systematisch die Schule geschwänzt. Was auch sein kann: Der Bademeister kannte Strings gar nicht als Bademode für Männer. Gerade bei älteren Bademeistern kann das heute auch noch passieren.
Da stellt sich natürlich wieder die Frage wie so etwas passieren kann. Wie ist denn dieser Hype auf übergroße Badeshorts denn entstanden? Wer im Netz sucht findet die Hinweise. "Hilfe, mann kann bei meiner Badehose/Hose eine Wölbung sehen!" Ja wir sind nun mal Männer. Aber genau das soll NICHT erkennbar sein. Es kann auch daran liegen, dass die Amerikaner so dick sind, dass man kaschieren will dass da wirklich gar nicht ist...
Also: Keine Schwarz-Weiß-Malerei - es gibt viele Grautöne.
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Re: Teardrop

Beitrag von Heizer »

Um es deutlicher zu formulieren damit keine Mißverständnisse aufkommen möchte ich hinzufügen das der String auch nicht richtig transparent ist sondern nur wenn er von sehr kurzer Entfernung betrachtet wird kann man minimal was sehen . Ich habe kein Foto im nassen Zustand parat und selbst wenn ob dann was zusehen wäre bin ich mir nicht sicher . Ich meine nur es braucht doch nur den geringsten Anlass um das Tragen eines Stringtangas zu verbieten obwohl keine Absicht dahinter steckt . Ansonsten ist er nicht zu knapp aber aus dünnen Stoff . Aus den Shopbildern und der Beschreibung ging auch nicht hervor das der Stoff minmal transparent ist .
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Ro72
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Re: Teardrop

Beitrag von Ro72 »

Hallo stringcut,

danke für deine Klarstellung. Da bin ich offensichtlich missverstanden worden, denn ich sehe das absolut nicht schwarz-weiß.

Um das direkt geradezurücken: Ich bin überhaupt nicht auf Olaf Benz beschränkt und will dort auch keine Grenze ziehen. Mit Olaf Benz habe ich zwar meine ersten öffentlichen String-Erfahrungen gesammelt, aber inzwischen trage ich sie gar nicht mehr, weil sie mir schlicht zu viel Stoff haben. Ich mag es selbst gerne knapp: Im Hallenbad bin ich meistens in Sukrew-Schwimmstrings unterwegs, im Freibad oder am Strand im Manstore Beach Tower und bei meinen gelb-roten Boythor-Schwimmstrings mit Kordel ist für mich dann die persönliche Grenze dessen erreicht, was ein moderner Schwimmstring für die Öffentlichkeit bieten sollte.

Du siehst also: Ich bewege mich selbst weit abseits von Olaf Benz und halte Modelle, die deutlich knapper geschnitten sind, für absolut tauglich für ein normales Schwimmbad. Aber eben keine extremen Teardrop-Strings.

Was die Badeordnungen angeht: Formulierungen wie „übliche Badebekleidung“ finde ich keineswegs lasch, sondern im Gegenteil gefährlich schwammig, weil sie dem Personal extrem viel Raum für Willkür geben. Dein vorheriges Posting las sich für mich so, als wäre es durch diese Unklarheit ohnehin egal, wie extrem das Modell ist, weil wir als String-Träger die Vorgabe „üblich“ ja sowieso nicht erfüllen.

Ich danke dir daher sehr, dass du das in deinem jetzigen Beitrag relativiert hast. Es freut mich zu lesen, dass wir uns im Kern einig sind: Es braucht einen gemäßigten und bewussten Umgang beim öffentlichen Auftritt im Badestring. Die Grenzen müssen nicht in der Hausordnung auf den Millimeter definiert sein – sie sollten sich aus unserem eigenen Fingerspitzengefühl und Respekt vor dem Umfeld ergeben, um die Akzeptanz für uns alle nicht zu gefährden. Oder siehst du das anders?

@Heizer: Zu deinem Einwand mit der minimalen Transparenz: Genau das ist doch der springende Punkt. Wenn man schon aus der Nähe etwas erahnen kann, reicht das im falschen Moment beim falschen Bademeister völlig aus, um die rote Karte zu bekommen – selbst wenn es keine Absicht war und der Shop das nicht hergab. Gerade weil die Badeordnungen so auslegbar sind, stehen wir mit suboptimalen Modellen (ob zu transparent oder vom Schnitt her extrem wie ein Teardrop) sofort im Fokus. Wenn wir uns selbst vornherein die Blöße geben, brauchen wir uns über die Willkür der Bäder leider nicht zu wundern.

Stringende Grüße,
Ro72
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