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Vor ein paar Tagen war ich auf einer Veranstaltung mit Bestuhlung. Schräg vor mir saß eine sportliche Frau mit Jeans. Ich mag diese Oversize-Klamotten überhaupt nicht. Hier bog sich allerdings eine Falte des Bundes nach hinten und es wurde rote Spitze sichtbar. Da wurde ich neugierig und schielte gelegentlich rüber. Und dann entdeckte ich tatsächlich einen traumhaft geschnittenen String.
In solchen Momenten frage ich mich, wann man gucken darf und wann nicht. Hier habe ich einfach nur auf meinem Platz gesessen und mir wurde etwas Schönes (möglicherweise unfreiwillig) präsentiert. Das habe ich still genossen. Hätte ich hinterherlaufen müssen, wäre es wohl nicht mehr in Ordnung gewesen. Warum führe ich diesen Gedanken aus? Weil ich vermeiden möchte, dass man sich Grenzüberschreitungen schönredet. Allerdings bin ich der festen Überzeugung, dass man auch gucken darf. Sehen und gesehen werden. Leben und leben lassen. Respekt und Anstand, bei gegenseitigem Einvernehmen dann auch gerne Unanständiges.
Das war jedenfalls ein schöner Stringblitzer.
Viele Grüße
Immerstring
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Immer nur String!